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Mein eigener
Bio Gemüse Garten

Wie ihr alle schon auf Instagram bestimmt mit bekommen habt, habe ich dieses Jahr einen wunderschönen Bio Gemüse Garten angelegt. Obwohl eigentlich ist es nicht nur einer, sonder gleich drei süße Beete mit verschiedenen „Themen“.

Einmal gibt es das große Beet unseres alten Gewächshauses (das leider eines Tages beim Sturm umkippte), dort finden sich Buschbohnen (meeeeeegaaaaa viele, trotz Schneckenplage), dann Zuckermais (ja, auch das kann man ganz einfach im eigenen Garten anbauen, dann noch vier Kürbisse (welche Sorten weiß ich leider gar nicht, da sie alle aus unserem Kompost kommen) und eine Tomate. Ich hatte mich auch an Paprika (nicht Bio und auch eine fertige Pflanze) versucht, was leider überhaupt nicht funktioniert hat. Warum kann ich auch nicht sagen, doch vermutlich ist es wie bei vielen Pflanzen so, das es besser ist wenn man sie selber züchtet mit der Erde in die sie auch später kommen. Das funktioniert einfach viel besser!

In meinem Gemüsebeet gibt es dann auch noch eine schöne rustikale Kräuterspirale mit Thymian, Salbei und Rosmarin. In meinem Garten muss nichts gerade, perfekt oder gar sauber von Unkraut, denn ein Garten ist Natur und die ist WILD!

Tomaten zu züchten sind gar nicht so einfach, vor allem bei dem aktuellen Wetter. Bei meiner Oma sind die Tomaten gigantisch groß und meine kleine Pflanze ist mickrig dagegen. Nun habe ich mir noch ein kleines Tomatengewächshaus angeschafft (gerade mal für 15€ bei Ebay) und es neben mein Salatgewächshaus (von Lidl für 19,99€) gesetzt, so dass alles schön Sonne bekommt. Eigentlich ist es ja für Tomaten ein bisschen spät, aber vielleicht versuche ich das trotzdem nochmal im Gewächshaus, das sollte bei hoffentlich einem schönen langen Sommer & Herbst noch klappen.

Im Salatgewächshaus links findet sich eine Bio-Salatmischung (für ca. 5€ und 1000 Pflanzen) mit Spinat, Rauken und vielen anderen leckeren Salatarten. Das Beet habe ich vorher ausgegraben, dann mit Steinen fixiert und mit Kompost gefüllt, denn Kompost ist DER Nährboden für das perfekte Gemüse – es braucht dann nämlich keinen Dünger! Das einzige was ich ab und an Dünge ist mit Hornspänen, aber eigentlich eher selten. Die Pflanzen sollen nämlich tiefe Wurzeln setzten und nicht an der Oberfläche auf Dünger „warten.

Ein Maisfeld im eigenen Garten? Ja das geht und sieht auch echt gut aus kann ich euch sagen. Das einzige was ihr bei allen Gemüseanbauvarianten beachten solltet, ist das ihr im nächsten Jahr wieder ordentlich Kompost drunter zieht und auch nie das gleiche Gemüse auf der gleichen Fläche anbaut, denn im biologischen Anbau achtet man immer auf Fruchtfolgen, so dass der Boden perfekt genutzt wird und nicht ausgezehrt wird. Mehr dazu habe ich auch schon in meinem Beitrag zum Gut Rothenhausen geschrieben, schaut sonst auch mal da vorbei.

Was tue ich gegen Schnecken und Schädlinge? Nicht so viel, denn viele Schädlinge werden durch Nützlinge die im Garten sowieso schon vorhanden sind gleich „verwertet“. Und das einzige Problem das ich habe sind Nacktschnecken, die sind verflucht und das einzige was hilft sind Bierfallen (Schalen mit Bier im Beet eingraben – täglich wechseln) und absammeln (am besten Abends wenn es dunkel wird). Da ich auf chemische Stoffe verzichte, gibt es sonst nur noch biologisches Schneckenkorn, aber das hilft leider auch nur bedingt.

Und weil das alles nicht genug ist, habe ich von meiner Oma die selbstgebaute Vorrichtung für Feuerbohnen geschenkt gekriegt. Im Endeffekt ist es ein Stab mit einem alten Lampenschirm drauf und daran Bänder mit Heringen zum Ranken. Ich bin gespannt, ob ich am Ende ein schönes Bohnen-Tipi habe? Der Boden ist dafür perfekt, denn wir haben einmal unseren ganzen Kompost genutzt und das ist wie ich euch schon oben geschrieben habe, das einzige und perfekte Mittel für gutes Gemüse.

Ich werde immer versuchen euch auf Instagram auf dem Laufenden zu halten, was bei meinem Bohnen-Tipi so los ist. Schaut da gerne vorbei.

Und die Bohnenernte meiner Buschbohnen habe ich heute gleich gemacht und schaut mal was da alles dran war (eine Packung Bohnen). Und das alles ohne Dünger und ohne chemische Stoffe. Und da soll mir mal einer sagen, das der Ertrag höher ist, bei konventionellem Anbau. Die Bohnen schmecken hervorragend.

Ich hatte auch Brokkoli angepflanzt in meinem einen Beet, den habe schon vor einiger Zeit geerntet. Denn Brokkoli fängt irgendwann an zu blühen und dann hat man die richtige Phase zum ernten fast verpasst. Habt ihr noch Fragen? Interessiert euch noch etwas rund um meinen Garten? Ich beantworte gerne alle Fragen hier! Einfach schreiben!

Woher ich mein ganzen Saatgut habe? Alles biologisches Saatgut natürlich – es ist samenfest und damit für den Anbau fürs kommende Jahr wieder verwendbar.

Noch nicht fertig gewachsen (teilweise im Gewächshaus)…

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